Internationale Akademie für Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik als eine der effektivsten Methoden im Bereich Erwachsenenbildung, besonders bei der Förderung von allgemeinen Kompetenzen (sozialen, bürgerlichen, kulturellen, interkulturellen, unternehmerischen) ist von vielen Erwachsenenbildungsspezialisten in Europa und in der ganzen Welt anerkannt worden. Diese Methode wird in der Arbeit mit verschiedensten Schülergruppen verwendet.

Die Leiter der Seminare für erlebnisorientiertes Lernen müssen über gute berufliche Qualifikationen und Kenntnisse verfügen. Heute finden in den Partnerländern unseres Projekts zahlreiche unterschiedlich ausgestaltete Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem erlebnisorientierten Lernen statt; für viele, die diese Veranstaltungen leiten, ist es wichtig, ihre Kenntnisse und Erfahrungen in diesem Bereich zu erweitern und zu vertiefen. Angesichts dieses Bedarfs muss die Zugänglichkeit der Fachkurse zu Themen der Erlebnispädagogik vergrößert werden.

Im Dokument “ Aktionsplan Erwachsenenbildung. Zum Lernen ist es nie zu spät“ lädt die Europäische Kommission ein, die Qualität des Angebots im Bereich Erwachsenenbildung zu verbessern. Die Qualität der Erwachsenenbildung ist auch eine Priorität des Grundtvig-Programms. Unser Projekt entspricht somit den wesentlichen Aspekten der Bildungspolitik.

In Anbetracht der oben genannten Bedürfnissen und Prioritäten sollen im Rahmen des Projekts folgende Ziele erreicht werden:

  • Materialien für die Methodik eines erlebnisorientierten Lernens auszuarbeiten:
    • eine Übersicht über die methodische Praxis des erlebnisorientierten Lernens im Bereich Erwachsenenbildung zu erstellen,
    • Prinzipien eines erlebnisorientierten Lernens von hoher Qualität zu beschreiben,
    • eine Sammlung von Lehrmitteln zu erstellen.
  • Die Ideen der Erlebnispädagogik weiter zu verbreiten:
    • eine Internetseite zu gründen,
    • Lehrmaterialien für die Teilnehmer eines Pilot-Kurses zu erstellen sowie Projekte und Ideen der Kursteilnehmer zu beschreiben,
    • Projektergebnisse in Konferenzen, Fachzeitschriften bzw. Nachrichtenportalen zu präsentieren.

Projektprodukte sind in englischer Sprache sowie in den Sprachen der Projektpartner – Litauisch, Italienisch, Isländisch, Deutsch, Französisch und Holländisch – zugänglich.